Intern
    Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft

    Arbeitsschwerpunkte

    • Grammatik, Lexikologie und Pragmatik der deutschen Gegenwartssprache 
    • Geschichte und Gegenwart der Fach- und Wissenschaftssprachen (z.B. Fachtextedatenbank)
    • Geschichte und Gegenwart der sprachlichen Zweifelsfälle
    • Sprachnormen und Sprachkodexforschung (z.B. Würzburger Datenbank sprachlicher Zweifelsfälle
    • Geschichte und Gegenwart des öffentlichen Sprachbewusstseins 
    • Schriftlinguistik
    • Geschichte der Sprachwissenschaft

     

    Publikationen (Auswahl)

    Am Anfang war das Wort. Theorie- und wissenschaftsgeschichtliche Elemente frühneuzeitlichen Sprachbewußtseins. Berlin 1992 [Dissertation].

    (Hg.) (mit I. Paul): Sprachliche Aufmerksamkeit. Glossen und Marginalien zur Sprache der Gegenwart. Heidelberg 1993.

    (Hg.) Sefer Jezirah. Übersetzt und kommentiert von Guillaume Postel. Neudruck der Ausgabe Paris 1552. Stuttgart/Bad Cannstatt 1994.

    Das naturwissenschaftliche Fachlexikon in Deutschland zwischen Renaissance und 19. Jahr­hundert. In: Lexikographica 11 (1995), S. 15-49.

    (Hg.) (mit G. Hartung): Zwischen Narretei und Weisheit. Biographische Skizzen und Konturen alter Gelehrsamkeit. Hildesheim/New York 1997.

    (mit Marthe Grund): Die Geschichte der Auslassungspunkte. Zu Entstehung, Form und Funktion der deut­schen Interpunktion. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 25 (1997), S. 24-44.

    Über Schriftpartikel, oder: Warum man manchmal aus einer Mücke einen Elefanten machen darf. In: (Hg.) Harden, Th. / Hentschel, E.: Particulae particularum. Tübingen 1998, S. 177-186.

    Die ursprüngliche Einheit der Sprachen in der philologisch-grammatischen Sicht der frühen Neuzeit. In: (Hg.) Coudert, A.: The Language of Adam. Die Sprache Adams. Wiesbaden 1999, S. 25-56.

    Die Geschichte der meteorologischen Kommunikation in Deutschland. Eine historische Fallstudie zur Entwicklung von Wissenschaftssprachen. Hildesheim/Zürich/New York 1999 [Habilitationsschrift].

    (Hg.) Germanistik in Tallinn. Texte, Thesen und Projekte zur deutschen Sprache und Literatur. Tallinn 2000.

    Das phonetische Irritationspotential der deutschen Orthographie im Fremdsprachenunterricht. Zu den internationalen Perspektiven der germanistischen Sprachwissenschaft. In: Botschaften verstehen. Kommunikationstheorie und Zeichenpraxis. (Hg.) E. W. B. Hess-Lüttich / H. W. Schmitz. Frankfurt/M. u.a. 2000, S. 169-181.

    Die Bezeichnungen für Filmtypen. Eine Untersuchung zur Lexik der Mediensprache. In: Deutsche Sprache 28/4 (2000), S. 289-312.

    Christliche Kabbala und Linguistik orientalischer Sprachen 16. Jahrhundert. Das Beispiel von Guillaume Postel (1510-1581). In: Beiträge zur Geschichte der Sprachwissenschaft 11/1 (2001), S. 1-26.

    Die linguistische Erfassung des Hebräischen, Chinesischen und Finnischen am Beginn der Neuzeit. Eine vergleichende Studie zur frühen Rezeption nicht-indogermanischer Sprachen in der traditionellen Grammatik. In: Historiographia linguistica 28 1/2 (2001) S. 39-64.

    Fehlende deutsche Sprachloyalität? Tatsachen und Überlegungen zur jüngsten Entwicklung des öffentlichen Sprach­bewusstseins in Deutschland. In: Linguistik online 9 (2001/2), (Hg.) E. Hentschel (= http://www.linguistik-online.org/9_01/Klein.html).

    Linguistische Pragmatik. Grundlagen, Arbeitsfelder, Ergebnisse (= Fernstudieneinheit für den internationalen M.A.-Studiengang Deutschlandstudien der FernUniversität Hagen). Hagen (FernUniversität) 2002.

    Der Apostroph in der deutschen Gegenwartssprache. Logographische Gebrauchserweiterungen auf phonographischer Basis. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 30.2 (2002), S. 169-197.

    (Hg.) Sprachliche Zweifelsfälle: Theorie und Empirie. Grammatical uncertainties: Theoretical and empirical aspects.(= Linguistik online 16 (2003/4): http://www.linguistik-online.org/16_03/index.html).

    In dubio contra reum? Zur Geschichte der Reflexion über sprachliche Zweifelsfälle. In: tri­büne. Zeitschrift für Sprache und Schreibung, H. 2 (2003), S. 4-14.

    Die Spannung zwischen Fach- und Gemeinsprache als Anlass für Sprachreflexion. Beispiele aus der Computer- und Internet-Sprache. In: Deutschunterricht 56. Jg., H. 2 (April) (2003), S. 28-32.

    Was wurde aus den Wörtern der hebräischen Ursprache? Zur Entstehung der komparativen Linguistik aus dem Geist etymologischer Spekulation. In: Gottessprache in der philologischen Werkstatt. Hebraistik vom 15. bis 19. Jahrhundert. (Hg.) G. Veltri / G. Necker. Leiden 2004, S. 3-23.

    Gab es eine Fachsprachenforschung im 17. Jahrhundert? Versuch einer Antwort mit besonderer Berücksichtigung von Johann Heinrich Alsted. In: Historiographia Linguistica XXXI:2/3 (2004), S. 297-327.

    Koordination als Komplikation. Über eine strukturelle Ursache für die Existenz syntaktischer Zweifelsfälle. In: Deutsche Sprache 32 (2004), S. 357-375.

    Deskriptive statt präskriptiver Sprachwissenschaft!? Über ein sprachtheoretisches Bekenntnis und seine analytische Präzisierung. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 32 (2004), S. 376-405.

    Vergebens oder vergeblich? Ein Analysemodell zur Untersuchung sprachlicher Zweifelsfälle. In: (Hg.) Breindl, E./Gunkel, L./Strecker, B.: Grammatische Untersuchungen. Analysen und Reflexionen. Tübingen 2006, S. 581-599.

    Fehlschreibungen im Internet – Welche? Wo? Warum? Schreibvarianten im Web als Anlässe für eine Reflexion über orthographische  Zweifelsfälle. In: Praxis Deutsch 198 (Juli 2006), S. 44-47.

    Reflektierte Motivation. Überlegungen zu ihrer Rolle in Sprachgeschichte und Sprachwandel. In: (Hg.) Gallmann, P. / Lehmann, Ch. / Lühr, R.: Sprachliche Motivation – zur Interdependenz von Inhalt und Ausdruck. Tübingen 2007, S. 81-103.

    Auf der Kippe? Zweifelsfälle als Herausforderung(en) für Sprachwissenschaft und Sprachnormierung. In: (Hg.) Konopka, M. / Strecker, B.: Deutsche Grammatik – Regeln, Normen, Sprachgebrauch (= Jahrbuch des Instituts für deutsche Sprache 2008). Berlin/New York 2009, S. 141-165.

    Kaspar Stielers Sprach- und Textnormen. Das "kommunikative Ereignis" als Grundlagenkategorie frühneuzeitlicher Textsortengeschichte. In: (Hg.) Ludscheidt, Michael: Kaspar Stieler (1632 - 1707). Studien zum literarischen Werk des "Spaten". Bucha bei Jena 2010, S. 301–323.

    Grammatik zwischen Deskription und Präskription. In: (Hg.) Habermann, Mechthild: Grammatik wozu? Vom Nutzen des Grammatikwissens in Alltag und Schule. Mannheim/Zürich 2010, S. 97–111.

    Die deutsche Sprache in der Gelehrsamkeit der frühen Neuzeit. Von der lingua barbarica zur HaubtSprache. In: (Hg.) Jaumann, Herbert: Diskurse der Gelehrtenkultur in der Frühen Neuzeit. Ein Handbuch. Berlin/New York 2011, S. 465–516.

    Deutsch statt Latein! Zur Entwicklung der Wissenschaftssprachen in der frühen Neuzeit. In: (Hg.) Eins, Wieland/Glück, Helmut/Pretscher, Sabine: Wissen schaffen - Wissen kommunizieren. Wissenschaftssprache in Geschichte und Gegenwart. Wiesbaden 2011, S. 35–47.

    Sprachliche Zweifelsfälle im Frühneuhochdeutschen. Alte und neue Perspektiven ihrer Erforschung. In: (Hg.) Lobenstein-Reichmann, A./ Reichmann, O.: Frühneuhochdeutsch. Aufgaben und Probleme seiner linguistischen Beschreibung. Hildesheim u.a. 2011, S. 275-316.

    Deutsch als Sprache der Naturwissenschaften im Ostseeraum. Ausgewählte Beispiele aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In: (Hg.) Prinz, M./Korhonen, J.: Deutsch als Wissenschaftssprache im Ostseeraum. Frankfurt/M. 2011, S. 99-110.

    (Hg.) [Mitarbeit Sven Staffeldt]: Ausgezeichnete Sprache. Zehn Jahre Kulturpreis Deutsche Sprache. Heidelberg 2011.

    Souveräne sprachliche Leistungen. Perspektiven argumentativer Sprachbewertung im Spannungsfeld von Sprachwissenschaft und öffentlicher Sprachdiskussion. In: Klein, W.P. (Hg.): Ausgezeichnete Sprache. Zehn Jahre Kulturpreis Deutsche Sprache. Heidelberg 2011, S. 37-45.

    Zur kulturellen und historischen Bedingtheit wissen­schaftlichen Schreibens. In: Der Deutschunterricht LXIII 5 (2011), S. 12-20.

    Was können wir eigentlich von der Textlinguistik über die deutsche Sprache lernen? In: Kotůlkova,V. / Rykalova,G. (Hg.): Perspektiven der Textanalyse. Tübingen 2012, S. 11-24.

    Wortbildung als Weltbildung. Die Erschaffung der Welt durch Sprache in der frühneuzeitlichen Kosmotheologie. In: (Hg.) Klein, Dorothea: Die Erschaffung der Welt - alte und neue Schöpfungsmythen. Würzburg 2012, S. 79-100.

    Fürst und Wort. Einige Vorüberlegungen zu einer Sprach- und Kommunikationsgeschichte des Adels in der frühen Neuzeit In: (Hg.) Tarvas, Mari: Von Kotzebue bis Fleming. Sprach-, Literatur- und Kulturkontakt im Baltikum. Würzburg 2012, S. 183-198.

    Blinder Alarm!? Einige sprach- und kulturgeschichtliche Entwicklungslinien zum Wort blind. In: (Hg.) Eickenrodt, Sabine: Blindheit in Literatur und Ästhetik (1750-1850). Würzburg 2012, S. 27-40.

    Warum brauchen wir einen klaren Begriff von Standard­sprachlichkeit und wie könnte er gefasst werden? In: (Hg.) Hagemann, J. / Klein, W.P. / Staffeldft, S.: Pragmatischer Standard. Tübingen 2013, S. 15-33.   

    Transmediale Kommunikation. Einige sprachtheoretische Überlegungen und ein Beispiel aus der Sprachgeschichte des 17. Jahrhunderts. In: (Hg.) Hartung, Martin / Deppermann, Arnulf: Gesprochenes und Geschriebens im Wandel der Zeit. Festschrift für Johannes Schwitalla. Mannheim: Verlag für Gesprächsforschung 2013, S. 277-289. 

    Datenbanklinguistik. Eine Weiterentwicklung der Korpuslinguistik? In: (Hg.) Kratochvílová, I./Wolf, N.R. Grundlagen einer sprachwissenschaftlichen Quellenkunde. Tübingen: Narr 2013, S. 333-341.

    (mit D. Banhold): Sich näher kommen. Zur Geschichte der Textsorte "Partnerschaftsanzeige" im Spannungsfeld von Distanz-Sprache und Nähe-Sprache. In: Sprach- und Diskurswandel, wissenschaftliche Beiträge. Samara: Verlag der Staatsuniversität Samara 2013, S. 139-162.

    Gibt es einen Kodex für die Grammatik des Neuhochdeutschen und, wenn ja, wie viele? Oder: Ein Plädoyer für Sprachkodexforschung. In: (Hg.) Plewnia, A. / Witt, A.: Sprachverfall? Dynamik - Wandel - Variation (= Jahrbuch des Instituts für deutsche Sprache 2013). Berlin / Boston 2014, S. 219-242.

    Alte Fragen, neue Antworten? Digitale Perspektiven der Erforschung alter Fachprosa, mit besonderer Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Aspekte. In: (Hg.) Vankova, Lenka: Fachtexte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Tradition und Perspektiven der Fachprosa- und Fachsprachenforschung. Berlin 2014, S. 31-46.

    Das Sprachgefühl zwischen methodologischem Instrument und antisemitischem Agitationsmuster. Zu einem schillernden Begriff der Sprachwissenschaft. In: (Hg.) Vankova, Lenka: Emotionalität im Text. Tübingen 2014, S. 19-33.

    (mit D. Banhold): Standard, Varianz und Sprachbewusstsein. Kernbegriffe der neuhochdeutschen Sprachentwicklung in deutschen Schulgrammatiken. In: (Hg.) Kiesendahl, Jana / Ott, Christine: Linguistik und Schulbuchforschung. Gegenstände – Methoden – Perspektiven. Göttingen 2015, S. 285-302.

    Complexiones am augenender. Zum Problem der Lexikographie historischer Wissen­schafts­sprache unter besonderer Berücksichtigung früher deutscher Fachtexte. In: (Hg.) Lobenstein-Reichmann, Anja / Müller, Peter O.: Historische Lexikographie zwischen Tradition und Innovation. Berlin / Boston 2016, S. 213-238.

     (Hg.) (mit Sven Staffeldt): Die Kodifizierung der Sprache. Strukturen, Funktionen, Konsequenzen. Würzburg 2016.

    Sprachliche Zweifelsfälle im Deutschen. Theorie, Praxis, Geschichte (erscheint demnächst).

     

    Linguistische Berichterstattung für die Frankfurter Allgemeine Zeitung

     

     

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