Intern
    Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft

    Habilitationsprojekt

    • JMU Würzburg
    • Mentoren: Prof. Dr. Wolf Peter Klein, Prof. Dr. Stefan Elspaß und Prof. Dr. Anita Fetzer
    • Beginn des Verfahrens: 14.07.2010
    • Zwischenevaluation: 17.09.2012
    • erfolgreicher Abschluss: 16.12.2015
      Titel der als Habil-Leistung angenommenen Arbeit:
      "Gebrauchssemantik von Hand. Theorie und Praxis gebrauchssemantischer Beschreibungen am Beispiel korpusbasierter Studien zu somatischen Phraseologismen des Deutschen mit der Konstituente Hand"
    • Antrittsvorlesung: 13.01.2016

    Ziel

    Ziel des Projektes ist es, auf der Grundlage korpusbasierter qualitativer Studien bestimmter Phraseologismen (Somatismen mit der Konstituente Hand) eine Methode zur Ermittlung der Bedeutung von Phraseologismen zu entwickeln und nach dieser Methode die sich im Sprachgebrauch zeigenden Bedeutungen der untersuchten Somatismen zu beschreiben.

    Ausrichtung

    Das Projekt ist theoretisch gebrauchsbasiert, methodisch korpusbasiert und vom Erkenntnisinteresse her im Kern semantisch ausgerichtet. Die zugrundeliegende Idee ist: Über die Analyse des Gebrauches sprachlicher Einheiten können Erkenntnisse gewonnen werden über die Bedeutung dieser Einheiten. Man kann dies heuristisch auch zur Gebrauchstheorie der Bedeutung zählen. Die Arbeit bewegt sich als phraseologische zudem auf der Grenze zwischen Lexikon und Syntax. Hier ist es besonders wichtig, die sich nur im Gebrauch zeigenden positiven Verfestigungen zu ermitteln (und zubeschreiben). Im Hintergrund steht dabei die (nicht unbedingt bereits mit dieser Arbeit zu beantwortende) theoretische Frage, ob es sinnvoll ist, weiterhin von Lexemen auf der einen Seite und Kombinationsregeln auf der anderen auszugehen (also von der Trennung von Lexikon und Syntax), oder ob eher der Zeichencharakter in den Vordergrund zu stellen ist (was auf einen konstruktionsgrammatischen Ansatz hinausliefe).

    Publikationen

    ausführliche Publikationsliste hier

    Vorstudien: Staffeldt/Ziem (2008), Komenda-Earle/Staffeldt (2009a), Ziem/Staffeldt (2011b)

    einzelne Studien: Staffeldt (2010c), (2011d), (2011e), (2012c)

    angrenzende Studien: Staffeldt (2010b), (2011a), (2011g)


    Dissertationsprojekt

    • WWU Münster und TU Berlin
    • Gutachter: Prof. Dr. Roland Posner, Prof. Dr. Eckard Rolf
    • Zeitraum: 2003 bis 2006
    • Veröffentlichung der Dissertation: 2007 (Zusammenfassung, PDF)

    Ziel und Ausrichtung

    Ziel des Projektes war es, den Bereich des Perlokutionären insoweit klassifizierend zu erfassen, wie er sich  in der zehnbändigen Ausgabe "Das große Wörterbuch der deutschen Sprache" als durch Verben lexikalisiert zeigt.

    Bei diesem sprechakttheoretisch ausgerichteten Projekt stand die Frage im Vordergrund, ob und wie sich auch perlokutionäre Kräfte über Wörterbucharbeit beschreiben lassen.


    Magisterprojekt

    • WWU Münster
    • Betreuer: Prof. Dr. Eckard Rolf
    • Zeitraum: 2002
    • Veröffentlichung: 2004 (PDF)

    Ziel und Ausrichtung

    Ziel der Projektes war es, die (psycho-)linguistische Relevanz der Theorie der Freud'schen Versprecher herauszuarbeiten und die Modifikationen dieser Theorie durch Dieter Flader auf ihre theoretische Belastbarkeit hin zu testen.

    Kontakt

    Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-85630
    Fax: +49 931 31-81114
    E-Mail

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    Hubland Süd, Geb. PH1